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Häufige Fragen

 

 
Wir bekommen täglich mehrere E-Mails mit den gleichen Fragen.
Da wir personell nicht in der Lage sind, diese E-Mails alle zu beantworten, wollen wir hier auf diese "FAQs" eingehen. 

 

 

(frequently asked questions - FAQs)

Hier finden Sie Antworten zu den am Häufigsten gestellten Fragen:


Ich interessiere mich für Rechtsmedizin...

Rechtsmedizin ist zwar verwandt mit der Pathologie, es handelt sich hierbei aber um ein eigenständiges Gebiet der Medizin. Wir beschäftigen uns hier mit Pathologie. Zum Thema Rechtsmedizin finden Sie Informationen hier.

Wie werde ich Pathologe/Pathologin?

Auch: "Welchen Schulabschluß muß ich machen, um Pathologe zu werden?"; "Brauche ich unbedingt Abitur um Pathologe zu werden?"; "Ich bin Arzthelferin/Krankenschwester/Altenpflegerin - kann ich in der Pathologie arbeiten?"

Der Pathologe (die Pathologin) ist Arzt. Um Pathologe zu werden, muß man Medizin studieren. Eine Voraussetzung für das Studium der Medizin ist die "Allgemeine Hochschulreife" (Abitur). Genaugenommen ist der Pathologe "Facharzt für Pathologie". Nach dem Medizinstudium (mind. sechs Jahre) muß der angehende Pathologe die Weiterbildung zum Pathologen machen. Dies dauert noch einmal sechs Jahre (siehe Weiterbildungsordnung oder Arbeitsamt).
In einem pathologischen Institut sind aber auch noch andere Berufsgruppen vertreten (Informationen zu den verschiedenen Ausbildungen: http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/restoreInput.do):

  • MTA (Medizinisch Technische Assistenten - Histologie, Zytologie)

  • Biologen (Forensik)

  • Chemiker

  • Medizinische/r Sektions- und Präparationsassistent/in (Verband deutscher Präparatoren)
    (Ausbildungsordnung im Volltext)
    Ausbildung in Bochum: (Walter Gropius Berufskolleg der Stadt Bochum: Technische berufliche Schule 2 - Bildungsgänge -> Berufsfachschule -> Präparationstechnischer Assistent -> Medizin)

    • Auszug aus dem "Gesetz über Medizinalfachberufe und den Beruf des Lebensmittelkontrolleurs" vom 15. Juni 1983
      § 3 - Medizinischer Sektions- und Präparationsassistent
      "Die Ausbildung zum medizinischen Sektions- und Präparationsassistenten
      oder zur medizinischen Sektions- und Präparationsassistentin dauert ein
      Jahr. Sie besteht aus einem sechsmonatigen Lehrgang, der theoretische und
      praktische Anteile enthält, und aus einem sechsmonatigen Berufspraktikum an
      einer zu dieser Ausbildung ermächtigten Einrichtung.
      (2) Zur Ausbildung nach Absatz 1 wird zugelassen, wer nachweist, daß er
      1. das 18. Lebensjahr vollendet hat,
      2. die Hauptschule abgeschlossen oder eine gleichwertige Schulbildung hat,
      3. für den Beruf gesundheitlich geeignet ist und
      4. zur Ausübung des Berufs zuverlässig erscheint."

  • Fahrer, Hausmeister

  • Fotografen

  • Schreibkräfte

  • Informatiker

Die Pathologie-Online Nutzerin Natascha Krug hat dankenswerter Weise Informationen zu den Ausbildungen in der Schweiz und in Österreich gesammelt:

In der Schweiz nennt sich dieser Beruf 'Präparator/in' und ist eine Berufsprüfung (http://www.berufsberatung.ch).

Weitere Informationen zur Ausbildung erhalten Sie unter folgenden Kontaktadressen:
Verband Schweizerischer Anatomie - Pathologie Präparatoren VSAPP-ASPAP
Sekretariat
Thalerstr. 53
9404 Rorschacherberg
Tel. 071 850 03 37

Departement Pathologie, Abt. klinische Pathologie
Norbert Alder, Präsident Prüfungskommission
Schmelzbergstr. 12
8091 Zürich
Tel. 01 255 21 26; Fax 01 255 43 92

Bildungsinformationszentrum BIZ

Desweiteren gibt es in Österreich folgendes:
Die Berufsbezeichnung "Medizinische Sektions- und Präparationsassistentin" gibt es in Österreich nicht. Ahnliches Berufsbild:
Prosekturgehilfe, Prosekturgehilfin
(Synonyme: Prosekturfachgehilfe, Prosekturfachgehilfin, Anatomiedienerin)

Haupttätigkeit:
Sie leisten Hilfsdienste bei Leichenöffnungen in den Prosekturabteilungen, Krankenhäusern, wobei sie ihre Anweisungen von den ärztlichen Leitern und Leiterinnen erhalten.
Beschäftigungsmöglichkeiten
Sie werden in Prosekturen von Krankenhäusern, gerichtsmedizinischen und anatomischen Instituten der Universitäten und in Universitätskliniken beschäftigt.

Einkommen:
Durchschnittliches Einstiegsgehalt ab Euro 726 brutto pro Monat

Arbeitsumfeld:
Geruchsbelästigung, Hilfstätigkeit, hohe psychische Beanspruchung, Schmutzbelastung, schweres Heben, schweres Tragen, Umgang mit Chemikalien

Persönliche Anforderungen:
Belastbarkeit, besondere Handgeschicklichkeit, Fingerfertigkeit, Fähigkeit zur Zusammenarbeit, Genauigkeit, Kräftigkeit, physische Ausdauer

Mögliche Qualifikationen:
Gesundheits- und sozialberufliche Kenntnisse:
Hygiene, medizinische Fachkenntnisse

Aus- und Weiterbildung:
Die Ausbildung erfolgt in Kursen, die in Verbindung mit Krankenanstalten eingerichtet und nur bei entsprechendem Bedarf abgehalten werden. Es wird Bewerbern empfohlen, sich zunächst direkt mit den Krankenanstalten in Verbindung zu setzen.
(Tel. des Krankenanstaltenverbunds: 0043/1/53114-0)
Keine Weiterbildungs- oder Spezialisierungsmöglichkeit.

Diese Auszüge habe ich mir durch das Internet bei den jeweiligen Arbeitsämtern besorgt."

Können Sie mir einen Praktikumsplatz vermitteln?

Auch: "Wo kann man eine Ausbildung machen?", "Kann ich mir mal eine Sektion ansehen?"

Wir sind leider nicht in der Lage Ausbildungs- oder Praktikumsplätze zu vermitteln. Wenden Sie sich hierzu an das nächste Institut für Pathologie.

Gibt es die Seiten auch zum herunterladen?

Auch: "Können Sie mir eine CD mit den Seiten von Pathologie-Online senden?"

Leider ist dies aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Der Wichtigste Grund ist der, dass das einfach zu viel Arbeit wäre. Die Seiten werden inhaltlich ständig überarbeitet, aktualisiert und ergänzt. Auch werden Teile des Inhalts automatisch auf dem Webserver erstellt. Jedesmal, wenn eine CD erstellt oder die Seiten zum PDF-Dokument konvertiert werden, müßten die Dateien einzeln von Hand bearbeitet und angepasst werden. Bei zur Zeit 2147 Seiten ist das einfach nicht zu machen. Sie können aber die Seiten auch über das Drucker-Symbol in der oberen rechten Ecke ausdrucken..
Tipp: Wenn Sie sich die Seiten in Ruhe zu Hause anschauen wollen, dann gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie die Seiten, die Sie interessieren in Ihrem Browser und achten Sie darauf, dass alle Bilder vollständig geladen sind. Öffnen Sie weitere Seiten nach einander. Wenn Sie alle Seiten einmal kurz geladen hatten, dann gehen Sie in den "Offline-Modus" - Beim Internet Explorer klicken Sie auf "Datei > Offlinebetrieb", bei Netscape "Datei > Offline arbeiten". Anschliessend schliessen Sie die Einwahl ins Internet. Jetzt können Sie in Ihrem Browser die bereits besuchten Seiten in aller Ruhe betrachten. Der Inhalt wurde im sogenannten "Cache" auf der Festplatte des Computers gespeichert und wird von dort wieder geladen. Klicken Sie auf ein Link zu einer Seite, die sie vorher nicht so geladen haben, dann wird Ihr Computer versuchen, sich wieder ins Internet einzuwählen und die verlange Seite zu laden. Wenn dass nicht funktioniert, dann haben Sie wahrscheinlich den Cache abgeschaltet. Fragen Sie hierzu jemanden, der sich damit auskennt.

Ich würde gern meinen Körper nach meinem Tod der Forschung zur Verfügung stellen. An wen kann ich mich wenden?

Wenden Sie sich am Besten an das nächste Anatomische Institut. Sie finden diese an jeder Universität, an der es eine medizinische Fakultät gibt. Sie können sich auch an das nächste Institut für Pathologie oder für Rechtsmedizin wenden. Fragen Sie dazu am Besten im nächsten Krankenhaus, wo Sie das finden.

Fragen zu medizinischen Fällen...

Wir können hier aus vielerlei Gründen keine medizinische Beratung durchführen. Wir stellen keine Diagnosen und kommentieren auch nicht Diagnosen oder Behandlungen anderer.

© 1998 - 2003: H. Herbst & J.-H. Hübner - zuletzt aktualisiert am 25.03.2009